Wandergitarre und Gesang

Ich komme gerade aus dem Lachen nicht mehr raus. Ja, die Schwiz! Da gibt es noch Qualitätsjournalismus. Und weil das so ist und weil ich nicht erwarten kann, dass unter diesen Bedingungen

„Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.“

der Kommentar veröffentlicht werden wird, obwohl er diese Bedingungen erfüllt, behaupte ich jetzt mal, also ich behaupte bloß, dass der Kommentar die Bedingungen erfüllt, nichts anderes, poste ich ihn einfach in mein eigenes Blog:

Wo waren Sie denn, Herr Jötten? Ganz sicher nicht beim MV-Abend der Agentur mv4you 2010 in Hamburg.
Dann würden Sie keinen Text vom Vorjahr bringen müssen, noch dazu grottenschlecht recherchiert? „Schmalz und Marmelade“, die Lesebühne aus Schwerin, war jedenfalls im letzten Jahr (2009) zu Gast. In diesem Jahr gab’s … Das finden Sie selber heraus. Glaub ich jetzt nicht, aber ist immerhin möglich.

Was war geschehen? Es steht etwas geschrieben. Im Internet. Beim Tagesspiegel.ch, vom 09.09.2010. Hier der Link: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Ossis-sehnen-sich-nach-der-Heimat/story/31651757, darin wird unter anderm behauptet,

In Hamburg beginnt beim «MV-Abend» das Duo «Schmalz und Marmelade» zu spielen, Wandergitarre und Gesang. Es wirkt befremdlich in der kalten Atmosphäre des Foyers. Es ist Musik zum Zuhören, aber nicht die Stimmung dazu. … Die Musiker, sie kommen aus Wismar, spielen ein Lied mit dem Refrain «Stell dich nicht hinten an, wenn vorne noch ein Platz frei ist» und bitten die Zuschauer mitzusingen. Als ob man den Menschen, die hier sitzen, Ellbogenmentalität beibringen müsste. Es stimmt niemand mit ein.

und

Das Duo «Schmalz und Marmelade» trägt jetzt Gedichte vor. «Den Programmpunkt hätten sie sich sparen können», sagte eine Frau. Hier geht es darum, eine Zukunft in der Heimat aufzubauen, da ist kein Platz für ein Kulturprogramm.

Klatsch, noch eine Ohrfeige für die Band, sagte ja immerhin eine Frau. Aber was soll’s, besser als gar nicht in der Presse. Grüße an Frau Jules in Bern, immerhin die Außenstelle unserer Lesebühne dort.

Schmalz und Marmelade im Internet
Einfach mal hingehen.

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