keine fragezeichen, nr. 5

er taucht durch das gedankenmeer, getrieben von, ja, wovon eigentlich. das ewige rumgesitze geht ihm unendlich auf den keks. ist ja nicht so, dass er rumsäße und nichts machte. ein bier, ja das wärs jetzt. der gedanke passt überhaupt nicht in die reihe. dabei ginge es gar nicht um den alkohol, sondern um das zischen.

so ein bier zischt doch genial. damals, als wir alle noch am meer wohnten, und ob des vielen badens und fische und meeresgemüse fangens, diese rudimentären schwimmhäute zwischen fingern und zehen bekamen, die uns dann doch vom affen unterscheiden sollten, damals zischte das meer ständig um uns herum und dieses schäumen war heimat. deshalb lieben die männer, die damals, als noch nicht gegendert wurde und politische korrektheit was für sklavenseelen war, zum jagen und bewachen gebraucht wurden, dieses innnere zischen eines frisch geköpften bieres.

er liebt diese exkurse ins absurde mit seitenhieben und geht nach hause, um sich ein wenig hinzulegen. muss sein. ist so, als wenn jemand zwischenzeitlich einen stecker gezogen hätte und die notfallbatterie nur noch überlebenswichtige grundfunktionen garantieren kann. kaum liegt er und schließt die augen, entspannt sich der körper merklich. ein gefühl für das er sterben würde. ein gefühl von leichtigkeit. 90 kilogramm mann die schweben und ihn hinwegtragen ins reich des erquickenden tagschlafes.

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