Möglicherweise Deutschland. (as/www.bevorichesvergesse.de) – Sprecher von Gewerkschaften, Interessenverbänden und Firmen des nachrichtenproduzierenden Gewerbes begrüßten den möglichen Vorstoß der Contentindustrie, demnächst ganz auf spekulierende, nachrichtenähnliche Beiträge ohne Substanz zu verzichten. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen im Umfeld des Beraternetzwerkes der Bundesregierung verlautete, hatten sich darauf in der vergangegen Woche Vertreter der Presse, des Rundfunkes und führender Internetmedien mit sogenanntem „nachrichtenähnlichen Content“ geeinigt. Journalisten waren zu den Gesprächen aus strukturellen Gründen nicht zugelassen worden. Eine dabei formulierte Selbstverpflichtung der Verlage und Anstalten mit dem Titel „Nur noch die Wahrheit – Es hat sich ausmanipuliert“ kam aber möglicherweise noch nicht zur Unterzeichnung.
10.02.2010
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