Bevor ich es vergesse Nr. 98 – Für meinen Vater

Es gibt so Momente,  da bedauere ich zutiefst nicht mehr Geschick und Talentzu haben, mich auf einem Instrument nicht besser ausdrücken zu können. Dies ist so einer.

 

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Zwei Dinge habe ich heute mitzuteilen,

1.) Desavouierungslager

Es geht doch nicht an, dass es bei Google keinen Eintrag zum Suchbegriff „Desavouierungslager“ gibt! Leute, Fernsehformate wie Big Brother oder das Dschungelcamp sind doch schon viele jahre genau das: Desavouierungslager! Kommt mir jetzt nicht mit: „Ist aber kein Lager“! Doch ist es, auch wenn es mehr oder minder freiwillig besucht wird, das werden Ferienlager auch. Wird halt was gelagert: Desavouierung, Vorführung von Menschen mit gespielten und echten Zu- und Unzulänglichkeiten, um zu unterhalten. Schäbig. Gern genommen. Trotzdem schäbig.

Bedeutungen:
[1] leugnen, widersprechen, nicht anerkennen
[2] bloßstellen, herabwürdigen, im Stich lassen, brüskieren
[3] herausdrängen, entfernen
[4] schänden (in Kulturgeschichte durch Anspielung auf Symbolträchtigkeit ohne deren Gehalt od. Wirkung zu rühmen)

Quelle: https://de.wiktionary.org/wiki/desavouieren

2.) Lecker Mittag essen

Wenn man Vollkornnudeln vom Vortag mit viel Butter, etwas Zwiebel, Tomate, Knoblauch, rotem Pesto und etwas gutem Olivenöl aufbrät, kann das zu einem durchaus leckeren Mittagessen führen. Muss aber nicht! Es gelingt durchaus, so etwas zu vergeigen. Auch mir.

Was könnt ihr so?

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Bevor ich es vergesse Nr. 97 – Dor wo keen leew is

Komp./Text/Rec.: Andersen Storm

 

Blot dree noch.

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Bevor ich es vergesse Nr. 96

Andersen Storm singt…Backrezepte.

 

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Bevor ich es vergesse Nr. 95

Andersen Storm liest Songtexte. Heute: „Letzte Weihnacht“ von George Michael. Ja, ich weiß…aber noch nicht in der gelesenen Textfassung auf Deutsch! [Edit 26.12.2016:] Diesen Beitrag habe ich vor fünf Tagen für heute geplant. Und jetzt wird es auch noch ein Nachruf! Ruhe in Frieden, George Michael! Du warst großartig!

 

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Bevor ich es vergesse Nr. 94, Happy X-Mas

Andersen Storm liest Songtexte. Heute: „Frohe Weihnachten (Der Krieg ist vorbei)“.

 

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Bevor ich es vergesse Nr. 93

Andersen Storm liest Songtexte. Heute: „Glöckchenleuten“. Kennt ihr bestimmt…

 

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Bevor ich es vergesse Nr. 92

Andersen Storm liest ins Deutsche übertragene Songtexte. Heute: „Ich fahr grad über Weihnachten nach Hause“ von Chris Rea.

 

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Bevor ich es vergesse Nr. 91 – Song: Meinungsstark

Meinungsstark (© Andersen Storm, 2016, Songwriting and Recording)

Am 4. September ist Landtagswahl in MV: Geh‘ hin und wähle!

POP-ulismus braucht auch immer welche die es hören wollen. Am einfachsten, und deshalb so gern von so vielen genommen: Meinungsstärke bei völliger Unkenntnis der Sachverhalte und Fakten.

 

„alle reden / alle fragen
alle wissen / alle sagen
alle hören / nur nicht zu

alle lachen / alle weinen
alle strampeln / mit den beinen
alle lügen / außer du

Nur du sprichst wahr / war mir schon klar
was ja nichts heißt / weil du gar nichts weißt

meinungsstark

alle wissen / alles besser
alle liefern dich / ans Messer
alle habens / gar nicht drauf

keiner pflanzt / und will jäten
alle ernten / nur diäten
und das kannst du / sicher auch

Nur du bist klar / sprichst Rumtata
fehlt nur der Sinn / ist halt keiner drin

meinungsstark“

© Andersen Storm, 20160818

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so mittel

Ich mein‘: geht das noch, mit fünfzig?

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Bevor ich es vergesse Nr. 90 „So muss das“

Ein neues Lied. Muss ja manchmal. Heißt „So muss das“, Text/Komposition/Gesang/Aufnahme/Alle Rechte vorbehalten: Andersen Storm, 2016


 

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Ernährungsempfehlungen bei Multimorbidität (inspiriert von Brecht)

Der gemeine Patient konsultierte drei Ärzte:

Er konnte sich noch ausgewogen ernähren nach den Empfehlungen des ersten.
Er konnte sich noch ernähren nach den Empfehlungen des zweiten.
Kein einziges geeignetes Lebensmittel stand noch auf dem Speiseplan nach den Empfehlungen des dritten.

Merke: … Merkste selbst!

© Andersen Storm, 2016

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„Profipresse“ als Verteidigungsbegriff keine gute Idee

DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall schlägt in einer Pressemitteilung „Mit Profipresse gegen Lügenpresse“ vor, dem ideologischen Kampfruf einen positiven Begriff entgegen zu setzen: Profipresse eben. Halte ich für keine gute Idee.

Die Linie zwischen etischem und unethischen Verhalten als Journalist findet sich nicht in der Abgrenzung des professionellen (beruflich agierenden) Journalisten vom Amateur-Journalisten (nichtberuflich agierend, Freizeit- oder Bürger-Journalist), sondern darin, ob der Journalist nach Pressekodex agiert oder nicht.

Die Professionalität einer Tätigkeit ergibt sich aus der angenommenen oder nachgewiesenen Erfahrung und erwerbsmäßigen Tätigkeit dabei. Es gibt auch professionell-manipulierende Tätigkeitsprofile im Umfeld des Journalismus, bei denen unter Umständen das Ziel einer Berichterstattung partiell wichtiger sein könnte als der Pressekodex. Denken wir da nur fiktiv an eine Agentur, die den Ruf ihrer Kunden im journalistischen Umfeld aufbessern wollte.

Professionalität ist nicht der Schlüssel zu etischen Verhalten. Sie ist noch nicht einmal eine Voraussetzung dazu, denn auch Studierende, Quereinsteiger und Amateure sind in der Lage, sich an den Pressekodex zu halten, auch ohne geschäftsmäßig zu agieren und ihre „Ware“ Journalismus professionell an Verlage (Presse) zu vertreiben. Dabei geht es weiterhin um Ethik und Verantwortung.

„Profipresse“ eignet sich nicht, dem Begriff Lügenpresse etwas Positives entgegen zu setzen. Einfach keine gute Idee.

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Tea-Tipp des Tages

Tea-Tipp des Tages:

Bei heißem Wetter den Tee vor dem Trinken etwas abkühlen lassen! So hält auch die Vorfreude länger.

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Besuchsversuch von Fensterscheibe vereitelt

Gestern Abend versuchte mich ein Vögelchen zu besuchen. Es hatte offenbar Glas noch nicht kennengelernt und versuchte mehrfach durch das geschlossenen Fenster in die Wohnung zu kommen. Dann setzte es sich gegenüber auf einen Zweig und guckte. Enttäuscht, sage ich mal. So geht es halt nicht!

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Woanders

Der Donnerstag plustert sich auf,
macht auf wichtig.
Ich find‘ das nicht richtig
und kann mich entziehn.
Out of Schwerin.

Andersen Storm, 2016-04-28

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Bevor ich es vergesse Nr.89, konzeptfrei

Die Welt verändert sich halt ständig. DAS können wir nicht aufhalten. Auch die Digitalisierung können wir nicht mehr aufhalten. Wie verändert sich die Gesellschaft? Die Frage ist nicht „Wie wollen wir hier leben?“ sondern „Wie wollen wir als Menschheit MITEINANDER teilen und leben?“ Jeder entscheidet mit. So oder so.

Liest sich jetzt so konzeptionell, ist aber einfach so dahingesprochen beim Denken. Podcast…ähm…Audioeintrag eben. ;-)

 

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Gedicht

Der Montag presst
seine hässliche Fratze
in die Form einer Katze.

Die schnurrt nun vorbei.
Ich hab‘ heute frei.

© Andersen Storm, 2016

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Bevor ich es vergesse Nr. 88, Zwischenruf

Ein Zwischenruf zur Satirefreiheit. Enthält „Die Kandisbruzzlerin“ © Andersen Storm 2016

http://bevorichesvergesse.de/wp-content/uploads/2016/04/20160406_biev_88.mp3 

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