Announcement: Live on Stage in Bützow in the Crooked House (2018-10-24)

Man könnte aber auch Ankündigung sagen:

Neues Programm am Mittwoch, 24.10.2018, im Krummen Haus in Bützow, 19:00 Uhr:
Andersen Storm
„Knapp daneben ist auch aus dem Leben“

Lieder, Chansons, Lesebühnentexte und Poetisches aus meiner Feder. Kommt hin! Karten gibt es hier: www.krummes-haus-buetzow.de 

Willst du auch ein neues Plakat? Ruf mich an oder komm hin und sprich mich an :-)

20180912 “Leistungsschutz“

Vielleicht haben Urheber und Verleger auch nicht die gleichen Interessen. Vielleicht will der eine nicht verhungern, der andere aber nur kein ökologischeres Auto fahren müssen. Vielleicht kann auch nur der eine sich keine Publizität, der andere sich aber durchaus Politiker leisten. Vielleicht ist der eine eher der freie Bauer, ungeschützt vor den Toren der Stadt, der die Lebensmittel herstellt, mit denen der andere sich vollgestopft. Vielleicht schiebt der andere ja aber auch nur seine Haussklaven vor, die sicher nicht vor den Toren der Stadt schuften wollen und auch wortgewaltig und machtbewusst genug sind, das durch Wohlgefälligkeit der Herrschaft gegenüber zu verhindern. Vielleicht ist dem Brüsseler Politiker aber der Verleger auch näher im Prozess der Texterarbeitung und Textverwertung. Ein Verleger schreibt keine Schlagzeile, und wenn, dann ist die oft so bösartig, dass ich sie auch gar nicht lesen können möchte. Aber vielleicht habe ich auch nur gar keine Ahnung und wollte diesen Text hier auch nur reißerisch aufpoppen und mit einem aktuellen Thema verknüpfen, damit er Reichweite erlange. Es könnte alles auch so ganz anders sein.

2018-09-12 18:25

20180305.2022

Wenn man alten Gulasch aus der Soße nimmt und mit Gewürzen bis zur Unkenntlichkeit aufbrät und dann mit Tzatziki und Weißkrautsalat aus dem Supermarkt kombiniert, kann man ihn an mich immer noch als Gyros verkaufen. Macht der Fleischer um die Ecke jedenfalls so. #leckergehtanders

20180113.0950 

Diese Weltfremdheit als journalistische Attitüde geht mir langsam sowas von auf den Senkel. Echt, “die junge Frau arbeitet mit dem mobile phone derart intensiv, dass sie es sogar in Ihren Alltag integriert hat“? (Gerade gehört im Deutschlandfunk.) Dieser Satz einer jungen Journalistin diskreditiert den gesamten Beitrag, der insgesamt nicht schlecht intentioniert sein mag.  Allerdings, dieser offensichtlich nicht redigierte, weltfremde Blick auf die Gesamtangelegenheit, nervt mich so sehr, dass ich auch dem Rest nicht glauben mag. Diese Art Journalismus ist für mich tot. Wenn “Mach dich mit keiner Sache gemein“ bedeutet: Mach dich mit der Welt insgesamt, so wie du sie vorfindest nicht gemein, hat diese Haltungslosigkeit eben auch Konsequenzen. Hier den kompletten Verlust der Glaubwürdigkeit. Schade um solche Talente. Und Pfui solchen Mentoren. Verantwortungslos.

2017-09-19, 18:44

Beinahe hätte ich einen Erkältungstee getrunken. Was für ein Quatsch: ich bin ja schon erkältet. 

Blasen und Nieren hab ich. Magen, Darm? Auch. Galle, Leber, Bauchspeicheldrüse … Ich bin noch komplett! Nur der Appendix ist raus. Dafür gibt’s keinen Tee. 

Schwarz bin ich nicht. Hab ich einen schwarzen Tee getrunken.

© Andersen Storm

 

2017-09-13 23:40

Beim Fleischer verlangte die Frau vor mir eine kleine Speckseite. Doch nein, das wäre zu viel. Die Hälfte, nein, das wäre zu wenig. Eine gute Hälfte würde sie nehmen. Ich konnte meinen Mund nicht halten und sagte, das ginge rein mathematisch nicht. Das irritierte sie und sie verließ mit dem ganzen Stück den Laden. Jetzt hat sie meinetwegen zu viel Speck im Haus.