Ein IMPRO-TEXT-PERIMENT am 15.04. in Schwerin

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Das *Ministerium für Satz, Bau und Zeichen* trifft das Berliner *Theater ohne Probe* (ToP) Die Ministerialverdammten Andersen Storm und Michis Welt des MfSBZ lesen und singen sich durch alle TABUS während der Berliner Improprofi Thomas Jäkel ToP dazu improvisiert. Am 15. April 2015 – 19 Uhr – erstmals an neuer Location – ehemals Tinto (Pfaffenstraße 8; Schwerin)  jetzt 7Sieben! Eintritt 10,- Euro –

www.mfsbz.de –
https://www.facebook.com/events/1590034751235410/

 

Nachtrag:
Wir waren im Spiegel. Im 7sieben.

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Bevor ich es vergesse Nr. 78: Zuckerpuppe

Eines meiner Lieder, aufgeführt in der Show des Ministeriums für Satz, Bau und Zeichen im Werk 3 in Schwerin am 25.10.2014:

Zuckerpuppe (Musik/Text: Andersen Storm, CC BY-NC-SA 2.0 DE)

Bevor ich es vergesse Nr. 78: Zuckerpuppe

 

 

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You gotta fight…

… for your right to Party! Oder auch: Sommerabend an der Ostsee 2014.

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Da war noch was

Unbemerkt von der Welt und mir: Gestern vor vier Jahren erschien hier die erste Episode meines „neuen“ Podcasts Audioblogs. Ich hätte feiern sollen…

Wer es noch einmal oder auch einmal hören und sehen möchte, hier entlang, bitte,

http://bevorichesvergesse.de/2009/08/episode-1/

oder jetzt hier hören.

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MfSBZ, Beratungsprotokoll vom 20.12.2012

So. Na toll. Klasse Aufgabe. Einen Text zu Weihnachten und Weltuntergang! Das passt. Da wächst zusammen, was zusammengehört! Ein Problem könnte werden, dass das Weihnachtsfest zeitlich nach dem Weltuntergang liegt. Irgendwie macht das so gar keinen Sinn: der Erlöser wird in eine Welt geboren, die gar nicht mehr da ist! Gibt es denn noch einen Stall in Bethlehem der als Herberge dienen kann für die jungfräuliche Braut und ihren platonischen Freund? Man weiß es nicht. Und es macht auch gar keinen Sinn, darüber zu spekulieren: entweder morgen geht die Welt unter und wir gehen alle mit, dann ist es egal ob noch wer kommt, oder eben nicht und dann ist ja auch Weihnachten. Klappt also alles.

Klappt also alles? Wie sieht es denn aus bei Ihnen? Alles fertig fürs Fest? Noch Geld in der Brieftasche und auf dem Konto? Ja? Und dann sagen Sie: alles fertig fürs Fest?! Ihnen ist es wohl egal wie Sie untergehen werden? „MfSBZ, Beratungsprotokoll vom 20.12.2012“ weiterlesen

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Bevor ich es vergesse Nr. 52

Andersens Suppenschüssel Nr. 4 vom 6.2.2006  in voller Länge. Weil: Ein Podcast ist, wenn man’s trotzdem macht!

Download: Bevor ich es vergesse Nr. 52

 

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Bevor ich es vergesse Nr. 44

Dieses Video habe ich 2004 beim Optiker meines Vertrauens mit der Digitalkamera aufgenommen. Eine Brille, der man einiges zumuten kann.

Die flexible Brille von 2004

 

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Video: Liebe geht nicht

Ein Lied von Andersen Storm (Text/Musik/Recording) von 2010. Die Bilder sind bei Schmalz und Marmelade in Schwerin von Ulli Wille fotografiert worden.

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Großes Kino

cc-by Andersen Storm, 2011
Großes Kino, © Andersen Storm, 2011

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Wandergitarre und Gesang

Ich komme gerade aus dem Lachen nicht mehr raus. Ja, die Schwiz! Da gibt es noch Qualitätsjournalismus. Und weil das so ist und weil ich nicht erwarten kann, dass unter diesen Bedingungen

„Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.“

der Kommentar veröffentlicht werden wird, obwohl er diese Bedingungen erfüllt, behaupte ich jetzt mal, also ich behaupte bloß, dass der Kommentar die Bedingungen erfüllt, nichts anderes, poste ich ihn einfach in mein eigenes Blog:

Wo waren Sie denn, Herr Jötten? Ganz sicher nicht beim MV-Abend der Agentur mv4you 2010 in Hamburg.
Dann würden Sie keinen Text vom Vorjahr bringen müssen, noch dazu grottenschlecht recherchiert? „Schmalz und Marmelade“, die Lesebühne aus Schwerin, war jedenfalls im letzten Jahr (2009) zu Gast. In diesem Jahr gab’s … Das finden Sie selber heraus. Glaub ich jetzt nicht, aber ist immerhin möglich.

Was war geschehen? Es steht etwas geschrieben. Im Internet. Beim Tagesspiegel.ch, vom 09.09.2010. Hier der Link: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Ossis-sehnen-sich-nach-der-Heimat/story/31651757, darin wird unter anderm behauptet,

In Hamburg beginnt beim «MV-Abend» das Duo «Schmalz und Marmelade» zu spielen, Wandergitarre und Gesang. Es wirkt befremdlich in der kalten Atmosphäre des Foyers. Es ist Musik zum Zuhören, aber nicht die Stimmung dazu. … Die Musiker, sie kommen aus Wismar, spielen ein Lied mit dem Refrain «Stell dich nicht hinten an, wenn vorne noch ein Platz frei ist» und bitten die Zuschauer mitzusingen. Als ob man den Menschen, die hier sitzen, Ellbogenmentalität beibringen müsste. Es stimmt niemand mit ein.

und

Das Duo «Schmalz und Marmelade» trägt jetzt Gedichte vor. «Den Programmpunkt hätten sie sich sparen können», sagte eine Frau. Hier geht es darum, eine Zukunft in der Heimat aufzubauen, da ist kein Platz für ein Kulturprogramm.

Klatsch, noch eine Ohrfeige für die Band, sagte ja immerhin eine Frau. Aber was soll’s, besser als gar nicht in der Presse. Grüße an Frau Jules in Bern, immerhin die Außenstelle unserer Lesebühne dort.

Schmalz und Marmelade im Internet
Einfach mal hingehen.

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Ohne Titel (1986)

ICH HABE ES SATT auf ein Morgen zu warten!

Das Morgen ist aus objektiven Gründen zur Zeit

NICHT realisierbar.

ERSATZ: Das Heute.

Hochwertige Surrogate.

Schnee von gestern.

Man, ich brauche es jetzt, DAS MORGEN.

Ich habe nicht die Zeit SEKUNDEN zu leben,

tausend Tage kleine Schritte zu gehen.

ICH HABE ES SATT ZU GEHEN!

Ich will SPRINGEN!

Verdammter Meniskus!

(1986)

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Neulich im Ostpaket

Eine Oma (hier liebevoll für Seniorin) beschwert sich an der Kasse darüber, dass es nirgendwo Kaffeelöffel geben würde. Das wäre lächerlich. „In der Tat“, denke ich, „das wäre lächerlich, aber lokal irgendwie passend, Ostpaket halt.“ „Wieso?“, fragt der Verkäufer, „Wir haben doch Löffel!“, und einen junge (zu junge) Frau ruft der Oma (hier liebevoll für Dame älteren Jahrgangs) vom anderen Ende des Ladens zu, es gäbe dort einen Sechserpack Kaffeelöffel.

Ich kann sehen, das läuft verkehrt, denn die junge (zu junge) Dame zeigt dabei auf ein, zugegbener Maßen, Sechserpack Eierlöffel. Aber, dass weiß man als gereifter Mensch (hier liebevoll für alt), Eierlöffel sind keine Kaffeelöffel. Und Plaste war nicht das DDR-Silber. Das war Aluminium. Plastelöffel, vormals Keramiklöffel, glaube ich mich zu erinnern, obwohl ich da nicht immer ins richtige Fach greife, wie man zuletzt beim Broccoli sehen konnte, aber das ist eine andere Geschichte, besagte Löffel jedenfalls wurden zum Kocheiverzehr benötigt, da Silber angelaufen wäre. Alu nicht, aber das wussten wir damals nicht und glaubten, es gäbe ein ungeschriebenes Gesetz, dass man gekochte Eier eben mit Plastelöffeln (DDR) oder Plastiklöffeln (BRD) zu essen hätte.

Als nun aber die Oma (hier liebevoll für ältere Dame mit Gehschwierigkeiten) hört, sie solle sechs Kaffeelöffel kaufen, ruft sie entrüstet: „Sechs Stück? So alte werde ich nun nicht mehr, dass ich die alle aufbrauche!“, schlurft aber dennoch ans andere Ende des Ostens im Paket (hier liebevoll für Ladengeschäft). „Das sind doch keine Kaffeelöffel!“, ruft sie erbost, „Das sind“ – sie wissen es bereits – „Eierlöffel!“.

„Darüber“, kann ich nun helfend eingreifen und das Missverständnis aufklären. „Die Kaffeelöffel hängen darüber.“ Ich rausche ins andere Eck und reiche ihr einen Kaffeelöffel herunter. „DAS sind Kaffeelöffel“ freut sich die Oma. „Das sind keine Kaffeelöffel“, weiß nun der Verkäufer, „das sind Meßbecher.“ Aber auch da kann ich als Küchenhelfersammler helfen (nur unter uns, sie glauben ja gar nicht was es für herrliche, nutzlose, kleine, teure Geräte und Hilfsmittel für die Küche gibt, nun meine Familie weiß das, obwohl es ihr durchaus…, aber lassen wir das). „Was halten Sie von Kaffeemesslöffel?“ Das wird akzeptiert und alle sind es zufrieden.

„Wie jetzt“, frage ich den Verkäufer verwirrt als ich meine Einkäufe abrechnen darf, „das soll die Verpackung für einen Ostprodukte-Satz sein? Ich hatte wenigstens mit einem Selastiknetz gerechnet!“ Die hängen zum Glück direkt neben der Kasse. (Du weißt nicht was ein Selastiknetz ist? Ostpaket, sag ich da nur ;-)

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