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Storytelling auf der Kurzstrecke nervt

Nichts auf dieser Welt ist in einer solchen Fülle vorhanden wie Information. Meine morgendliche Informationssuche allerdings mit irrelevanten Storytelling-Elementen zu füllen, Fail, mein Freund im Radio. Früher war ich nicht die Zielgruppe bestimmter Sendungen, dann bestimmter Sender und nun des Radios?

Storytelling ist eine Verkaufsstrategie. Das kommt aus der Erfolgsmessung, einer Scheinwissenschaft, denn sie bildet immer nur ab, was gerade mit diesen Mitteln für diese Personengruppe messbar ist. Zum Standard erhoben ist es nur Hokuspokus. Und nein, Informationen speichert mein Gehirn nicht besser ab, weil sie mit Scheinbeziehungen zu mir unbekannten oder very important Personen angereichert werden. Die eigentliche Information dringt gar nicht bis zu mir vor. Ich kaufe den Inhalt nicht, auch nicht das Produkt, falls es eins geben sollte. Ich lege die Zeitung entnervt weg, sage dem digitalen Assistenten, dass er den Mund halten soll, schalte das Fernsehgerät aus, wechsele die Website. Mir hilft dabei Null, dass eine große Gruppe von Menschen genau so wie erwartet reagieren könnte.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, gehen Sie bitte davon aus, dass mich ihr Storytelling auf jeglicher Kurzstrecke, zu dem sie auch noch von Medienhäusern und Verlagen gezwungen zu werden scheinen, nicht erreicht. Das verkauft nicht besser, unterhält nicht und führt zu solchen genervten Beiträgen. Die auch keiner liest. Obwohl über Person mit Emotionen verkauft.

Mensch der du bis hier gelesen hast: ich liebe dich.
Nun wieder fröhlich, dein Andersen Storm

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