Aphorismus 20190721, Abend

Heute noch nichts Kreatives getan? Da muss ich schnell noch einen Aphorismus schreiben: Das letzte Hemd und der Aldi-Schlafanzug haben keine Taschen. Ich hoffe dieser kleine, aber exklusive, Kreis weiß das zu würdigen. Muss aber auch nicht. Vielleicht die Nachwelt.

Bitte 20190706, Vormittag

Okay, keiner ist unfehlbar, Glashaus, Steine und so, aber kann nicht einer mal einen Algorithmus entwickeln, der offensichtlich falsches Deutsch in Überschriften aus Suchergebnissen entfernt? Bitte dazu auch noch “was dann passierte“. Mit Überschriften meine ich übrigens Headlines. #news #aggregatoren #Danke

Zur Lage der Berliner Politik: stehend K. O.

Es bleibt ja kein Argument für das ewig gleiche Immer-so-weiter-Alternativlos-Personalkarussell der Koalitions-Parteivorstände ungezockt. Nahles muss ihren Posten behalten, weil sie eine Frau ist, sagt Thierses Bart. Aber, so singt es Funny van Dannen, “Auch …“ Und, ja, es ist fast undenkbar, sogar auch eine Frau mit Macht kann, muss jetzt nicht, aber kann alles Mögliche … Read moreZur Lage der Berliner Politik: stehend K. O.

20180912 “Leistungsschutz“

Vielleicht haben Urheber und Verleger auch nicht die gleichen Interessen. Vielleicht will der eine nicht verhungern, der andere aber nur kein ökologischeres Auto fahren müssen. Vielleicht kann auch nur der eine sich keine Publizität, der andere sich aber durchaus Politiker leisten. Vielleicht ist der eine eher der freie Bauer, ungeschützt vor den Toren der Stadt, … Read more20180912 “Leistungsschutz“

20180307.0830

Ich kann die Debatte um das Wort Vaterland sehr gut nachvollziehen. Männer hätten die Sprache schon lange umbenannt, wenn sie anstatt Vatersprache ein jahrtausendelang Muttersprache … Nee, Moment …

20180305.2022

Wenn man alten Gulasch aus der Soße nimmt und mit Gewürzen bis zur Unkenntlichkeit aufbrät und dann mit Tzatziki und Weißkrautsalat aus dem Supermarkt kombiniert, kann man ihn an mich immer noch als Gyros verkaufen. Macht der Fleischer um die Ecke jedenfalls so. #leckergehtanders

20180113.0950 

Diese Weltfremdheit als journalistische Attitüde geht mir langsam sowas von auf den Senkel. Echt, “die junge Frau arbeitet mit dem mobile phone derart intensiv, dass sie es sogar in Ihren Alltag integriert hat“? (Gerade gehört im Deutschlandfunk.) Dieser Satz einer jungen Journalistin diskreditiert den gesamten Beitrag, der insgesamt nicht schlecht intentioniert sein mag.  Allerdings, dieser … Read more20180113.0950 

​2017-10-19 21:01 

Die schönsten Metaphern gibt’s in der Werbung. Das deutsche/westliche Problem stellt keiner so gekonnt dar wie die Lottowerbung im TV. Ein Heer von Verlierern jubelt für eine absolut unrealistische Chance auf einen Gewinn der Bank zu, der Macht, die immer gewinnt. Und zahlt weiter für nichts. So wird umverteilt. So geht das.